2005

Familie Ö.

Unterstütztung für Familie mit einer Wachkoma-Patientin

Eine  in der 25. Woche schwangere Patientin erlitt 2009 einen Herzstillstand, wurde reanimiert und befindet sich seitdem im Wachkoma. Das ungeborene Kind wurde in der 30. Woche per Kaiserschnitt entbunden. Das Baby ist mittlerweile zu Hause und hat mit vielen Beeinträchtigungen zu kämpfen. Ein weiteres 5-jähriges Kind hat den Vorfall der Mutter miterleben müssen und ist seitdem traumatisiert. Der berufstätige Vater ist nach diesem Schicksalsschlag ratlos und bat im Klinikum Süd, Nürnberg um Hilfe.

Der „Freundeskreis Roter Schwan Belmbrach e.V.“ hat schnell und unbürokratisch entschieden „Der Familie wird geholfen“.

Der Ehemann der Wachkoma-Patientin bat seine in der Türkei lebenden Eltern um persönliche Unterstützung für die Erziehung und Betreuung der beiden Kinder, sowie für die Bewältigung des, durch diesen Schicksalsschlag erschwerten Alltags. Eine Aufgabe der Berufstätigkeit des Vaters ist finanziell nicht möglich, so dass sich im Moment die Großeltern um den 5-jährigen Sohn und um das neugeborene Baby, das sehr viel medizinische Betreuung benötigt, kümmern.  Diese familiäre Fürsorge ist für die Kinder und auch für den Vater absolut notwendig.

Um den Aufenthalt der Großeltern über einen längeren Zeitraum überhaupt zu ermöglichen übernimmt der „Freundeskreis Roter Schwan Belmbrach e.V.“ die notwendigen Kosten. Damit ist zunächst einmal ein längerer Zeitraum abgedeckt.